Rallye in der Backstube

Rallye in der Backstube

Johanna Steffens-Zühlke erklärte den Kindern, welchen Weg ein Brötchen vom Teig bis in den Laden nimmt.

 

Rallye in der Backstube
Rhade/Heeslingen. „Alter Schwede“, entfuhr es einem Jungen, als er von Johanna Steffens-Zühlke erfuhr, dass die Brötchenmaschine in der Backstube der Heeslinger Bäckerei 4000 Brötchen pro Stunde formt. Doch das war nicht der Höhepunkt des Ferienspaßes, an dem Mittwochnachmittag 26 Kinder teilgenommen hatten, sondern das Zubereiten von Torten und deren anschließender Genuss im Garten der Bäckerei.
Acht engagierte Mütter aus Rhade und Rhadereistedt hatten erneut ein umfangreiches und attraktives Ferienspaß-Programm für die Kinder in den beiden Dörfern vorbereitet. Am Mittwoch fuhren 26 von ihnen gemeinsam mit einer handvoll Mütter nach Heeslingen, um dort Leckereien zu kreieren.

Zur Verfügung stand ihnen die Backstube der Bäckerei Steffens, die in Rhade eine Filiale unterhält. Unter fachkundiger Anleitung der Konditorin Kerstin Postels gingen sie zu Werke, um Torten und Törtchen für das Nachmittags-Picknick zuzubereiten.

„Wir wollen den Kindern zeigen, wie man eine Obsttorte herstellt“, erläutert Junior-Chefin Johanna Steffens-Zühlke. Mit der adäquaten Kopfbedeckung versehen, machten sich die jungen Kuchenbäcker daran, die Tortenböden mit Pudding zu versehen und anschließend mit Kiwis, Aprikosen, Ananas, Kirschen und frischen Erdbeeren zu belegen. Hier und da wurde zwischendurch wohl auch mal genascht.

Zum Schluss der Guss
Damit ein jeder kleine Gast seine Kreation später auch auf dem Kuchensteller vor sich stehen hatte, versah Chefin Elke Steffens die Törtchen mit Schildchen, auf den der Vorname des Konditors vermerkt war. Zum Schluss schwangen die Kinder den Pinsel, um ihre Kunstwerke mit Guss zu versehen. Dann kamen sie in den Kühlschrank, auf dass sie Halt gewönnen.


Während dieser Zeit ließen sich die jungen Besucher durch die Backstube führen. Johanna Steffens-Zühlke zeigte die Maschinen, Öfen und das Verpackungsmaterial. Dazu wusste sie allerhand zu erzählen – so, dass die Brötchenmaschine 4000 Brötchen in der Stunde ausspuckt, jede der Teigmaschinen 200 Kilogramm Teig durchknetet, der erste Bäcker um 1.30 Uhr in der Frühe seinen Dienst antritt oder, dass Schwarzbrot als letztes in die Öfen geschoben wird, weil es nämlich volle drei Stunden backen muss – viel länger als Toastbrot oder Brötchen.

Während dieser Führung nun mussten die Kinder gut aufpassen, wollten sie sich Siegchancen bei der anschließenden Rallye bewahren. Und dann wurde der Kuchen serviert, den sich die kleinen Ausflügler, im Garten sitzend, schmecken ließen. So machen Ferien Spaß. (Text und Foto: tk) Artikel vom 01.07.10