Hiesige Reiter glänzen in Glinstedt - ZZ 04.09.2013

Hiesige Reiter glänzen in Glinstedt - ZZ 04.09.2013

 

Hiesige Reiter glänzen in Glinstedt

GLINSTEDT. Es gibt Veranstaltungen, die sich Pferde-Interessierte einfach nicht entgehen lassen. Das Turnier des Rhader Reitvereins gehört dazu. Siegbert Demmer

Wenn sich die Reiter aus der Region ein Stelldichein auf dem Turniergelände am Rande des Königsmoores geben, sind dem Veranstalter volle Ränge gewiss, denn: „Das Turnier ist doch mindestens genauso wichtig wie das Erntefest oder die Schützenfeste. Und weil das so ist, bin ich hier. Ich mag die Atmosphäre“, lobte eine Besucherin die Veranstaltung, die bei idealen Bedingungen über die Bühne ging.Dass das Turnier mit ländlichem Charme, aber hohem sportlichen Anspruch auch bei den Reitern sehr beliebt ist, machte das hohe Nennungsergebnis überdeutlich. Rund 1200 Starts wurden im Verlauf der zweitägigen Veranstaltung abgewickelt. Trotz der großen Teilnehmerzahl gab es keinerlei Verzögerungen, denn ein eingespieltes Team sorgte vor und hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf.

Viel Lob gab es auch von Seiten der Teilnehmer, die mit den Bedingungen in Glinstedt sehr zufrieden waren. „Es gibt ja immer mal einen, der sagt, es ist zu weich oder zu hart. Aber das gehört zu einem Turnier dazu. Aus meiner Sicht ist die Anlage hervorragend präpariert“, lobte der Vorsitzende des Selsinger Reitvereins, Hermann Winkelmann, das Geläuf.

Zur Freude der Reitsportfans waren die hiesigen Teilnehmer bei vielen Prüfungen auf dem Treppchen vertreten. Zu den erfolgreichsten Amazonen gehörte die Zevenerin Anja-Sabrina Heinsohn, die in mehreren Prüfungen siegte und auch im M-Springen mit Stechen ganz groß auftrumpfte und mit „Evita M“ einen sehr guten fünften Platz belegte. Das wichtigste Springen des Turnierwochenendes entschied Matthias Schäffer (RV Harsefeld) auf „Latino“ für sich. Lokalmatador Tim-Uwe Hoffmann (RV Zeven) belegte mit „Queen Electra“ einen hervorragenden zweiten Platz. Dritter wurde der Lamstedter Nico Tomfohrde mit „Luzie“.

In der Dressur sorgten bekannte Reiter wie Marco Bührig, Stefan Blanken oder Peter Koch für Furore und überzeugten Richter wie Fachpublikum. Die heimischen Fans hatten ebenfalls allen Grund zur Freude, denn Reiter wie Tim-Uwe und Jan-Sören Hoffmann oder Amelie Marie Gieschen mischten im Kreis der etablierten Turnierreiter kräftig mit und erzielten eine ganze Reihe guter Platzierungen. Angesichts dessen verwunderte es nicht , dass nach der letzten Fanfare am Sonntagabend alle Beteiligten bestens gelaunt in den Turnierfeierabend gingen. ZZ Artikel vom 04.09.13


 

Tim-Uwe Hoffmann vom Reitverein Zeven (hier auf „Casta Lee“) belegte mit „Queen Electra“ unterm Sattel bei der Springprüfung der Klasse M mit Stechen einen hervorragenden zweiten Platz. Fotos: Demmer