Bummel in adventlichem Ambiente

Bummel in adventlichem Ambiente

Bummel in adventlichem Ambiente

Rhade. Über viele Jahre hatten die Rhader Landbühne und die Gemeinde einigermaßen Glück mit dem Wetter beim Weihnachtsbasar. Aber am Sonntagnachmittag kam es dicke: Zu Beginn gab es einen kräftigen Regenguss, später Gewitter mit Hagel. An Besuchern mangelte es trotzdem nicht. Es dauerte nicht lange, da waren die Süßigkeiten aus dem Rucksack des Weihnachtsmannes vergriffen.
Hatten die Tarmstedter am Vortag wegen der Regenschauer um ihre Weihnachtsmarktbesucher fürchten müssen, so waren am Sonntag die Rhader an der Reihe mit ängstlichen Blicken gen Himmel. Es half nichts. Angesichts der Tatsache, dass 22 Helfer aus Rhade, Rockstedt, Rhadereistedt, Glinstedt und Zeven – 20 davon Helfer und Freunde der Rhader Landbühne sowie zwei Ratsmitglieder – 250 Arbeitsstunden geleistet hatten, waren natürlich viele ob der Witterung enttäuscht.

Aber in der nachfolgenden trockenen Phase kamen die Besucher doch in Scharen zu dem kleinen, feinen Weihnachtsbasar. Und es dauerte gar nicht lange, da hatte der von Kindern umlagerte Weihnachtsmann seine leckeren Überraschungen vergeben. Da half nur noch eins: Er versprach, am Heiligabend ganz besonders an die leer ausgegangenen Kinder zu denken.

Nach gutem Brauch gab es außerdem kostenlose Karussellfahrten für die Kinder. Vom Glühwein bis zum Weihnachtsgebäck, vom Weihnachtsschmuck bis zur Mettwurstverlosung boten Repräsentanten der örtlichen Vereine gut gelaunt ihre Produkte an.

Vom Kegelverein bis zur Kirchenstiftung, von der Landjugend über den Förderverein der Grundschule bis zu den „Eckrehmern“ reichten die Interessengruppen, die sich engagierten. So erhielten die Besucher etwa gegen eine Spende für den Förderverein der Grundschule eine „Schachtel voller Licht“ und eine Geschichte von einem Schüler sowie einen Bilderrahmen.

Vom Foto-Sticker „Der Wegenwetter“ auf „Winter“' umlegte. Dabei entstand ein heftiger Hagelschauer mit Blitz und Donner, an einigen Buden fiel der Strom aus. So strömten die Besucher in die Pausenhalle und Klassen-, pardon, Ausstellungsräume, und staunten, als binnen Sekunden die Dächer der Buden weiß waren. Am Ende gab Petrus endlich Ruhe und gestattete den Besuchern nun, gemütlich über den Basar zu bummeln und einen Glühwein zu genießen. (rsk) ZZ, Artikel vom 06.12.11