Landjugend Rhade

 

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Sascha Schäfer
Flötenkiel 5
27404 Rhade

 

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Landjugend baut Bänke für Spaziergänger - Rockstedter stellen „Spiel ohne Grenzen” auf die Beine


VON RENATE SCHWANEBECK

RHADE/ROCKSTEDT. Mission erfüllt: Jugendliche aus Rhade und Rockstedt haben die Ärmel hochgekrempelt, ihre Aufträge im Zuge der 72-Stunden-Aktion der Niedersächsischen Landjugend bis Sonntagabend erfüllt. Die jungen Leute haben in Rhade Bänke gebaut und in der Feldmark aufgestellt. In Rockstedt entwickelten sie Stationen für ein „Spiel ohne Grenzen" mit abschließendem Fest fürs Dorf.

Heino Otten, der der Rhader Landjugend seine Werkstatt für ihre Arbeiten zur Verfügung stellte, schmunzelt: „Die machen gerade eine Kaffeepause.“ Stimmt. Und die Jugendlichen sitzen schon einmal Probe auf den nagelneuen robusten Holzbänken, die, samt Plakette, schon am Sonnabendnachmittag in Reih und Glied in und vor der Werkstatt stehen.

Nach der Kaffeepause sollen die zehn schmucken Stücke verladen und in der Gemarkung aufgestellt wer den. Anna Schröder von der Landjugend: „Sieben behalten wir hier in Rhade und drei schenken wir den Rhadereistedtern.“ Wo deren Bänke stehen sollen, das entscheiden die Einwohner des Dorfes selbst. Die Standorte für die Rhader Sitzgelegenheiten werden vor Ort ausgemacht.

Gut 20 Landjugend-Mitglieder haben sich in Rhade an der Aktion beteiligt. Das Holz lieferte die Gemeinde. Firmen und Nachbarn sorgten für die Verpflegung der fleißigen Handwerker. „Da haben wir dieses Mal viel mehr bekommen als in den Vorjahren“, freut sich Anna Schröder,

In 48 Stunden alles fertig

Die gute Verpflegung sorgte für ein zügiges Vorankommen. „Wir haben aus der 72-Stunden-Aktion eine 48-Stunden-Aktion gemacht“, so einige der Akteure zufrieden. Sie denken bereits an die nächste Aktion in vier Jahren. „Da wäre es schön, wenn wir einmal etwas für uns selbst machen könnten“, so der Wunsch der jungen Leute, die außerdem Handzettel im Dorf verteilt haben. Da mit luden sie alle Bürger zu einem Sonntagsspaziergang zu einigen der Bänke ein. Vorher waren alle zur Kaffeetafel im Feuerwehrhaus eingeladen. Wie die Landjugend erfreut mitteilte, folgten der Einladung zum Spaziergang mehi als 60 Bürger.

In Rockstedt haben fast alle beteiligten Landjugend-Mitglieder am Sonnabend Pinsel und Farbtopf in der Hand, um Spielgeräte und Fußballtore zu streichen. Der Rasen ist gemäht. Unter anderen schauten der Landtags-Abgeordnete Hans-Heinrich Ehlen und Bürgermeisterin Ulrike Ringen vorbei. Letztere spendierte den Helfern leckeres Eis. Und beide Politiker drehten auf dem Mäher eine Ehrenrunde, berichten die Jugendlichen. Für Sonntag war das Dorf zum „Spiel ohne Grenzen“ mit anschließendem Grillabend willkommen, ebenfalls per Handzettel eingeladen.

Vorsitzender Maarten Heins: „Wir haben schon versucht, beim Zettel-Verteilen Gruppen zu bil-den, denn bei den Spielen sollen die Leute in Vierergruppen antre-ten.“ Die Jugendlichen bauten eine Süßigkeiten-Weitwurfmaschi-ne, ein Leitergolf-Spiel und einen Rahmen, der den Spielern eine Möhre zum Anbeißen vor der Nase pendeln lässt.„Nicht lachen“ heißt das Spiel, bei dem sich zwei Vierergruppen auf Bänken gegenüber sitzen und zwei Minuten lang einen Schluck Wasser im Mund behalten müssen. Es dürfte ein vergnüglicher Nachmittag geworden sein. ZZ 02.06.2015