Südlink-Trasse tangiert zwei Bereiche - ZZ 02.12.2016

Südlink-Trasse tangiert zwei Bereiche

Gemeinderat nimmt Stellung zu möglicher Variante zwischen Rhadereistedt und Ostereistedt

RHADE Wenn die geplante Sudlink-Stromtrasse von Nord- nach Suddeutschland gebaut wird, dann tangiert eine Trassenvariante auch Teile der Gemeinde Rhade. Bürgermeister Dr. Marco Mohrmann verwies wahrend der jüngsten Ratssitzung auf einen rund einen Kilometer breiten Korndor, der zwischen den Dörfern Rhadereistedt und Ostereistedt verlaufen könnte. Der eigentliche Graben, in den die Stromkabel verlegt werden, wird etwa 35 bis 40 Meter breit werden. Für die Gemeinde Rhade gehe es jetzt um den sogenannten Raumwiderstand. Die Kommune solle also eventuell vorhandene Bereiche nennen, die auf ihrem Gebiet gegen eine Trassenführung sprechen. Hier hatte Marco Mohrmann zwei Einwendungen Einerseits einen Bereich, in dem möglicherweise in Zukunft eine Entlastungsstraße vom Rhadereistedter Gewerbegebiet entlangführen werde. Und andererseits führte er an anderer Stelle einen Forstbestand mit alten Buchen und Eichen an. Hier eine 40 Meter breite Schneise durch den Wald zu schlagen sei sicher nicht zielführend.
Ob die Eingaben der Gemeinde dazu führten, dass die Trassenvariante verlegt oder gar nicht erst hier gebaut werde, entziehe sich seiner Kenntnis. Gegenwärtig wurden lediglich die Raumwiderstande gesammelt. „Wo der geringste Widerstand ist, läuft die Trasse lang“, vermutete der Bürgermeister. Ihm sei klar, dass die Stromtrasse irgendwo verlegt werden müsse. Den geplanten Bauzeitraum von 2021 bis 2025 nannte Marco Mohrmann ambitioniert. Der Rat hatte gegen die von ihm vorgetragenen Eingaben nichts einzuwenden. (
lh, ZZ 02.12.2016)

 

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