Stand der Gelder für den Dorfladen: 60.000,- € - 06.01.2014

Stand der Gelder für den Dorfladen: 60.000,- € - 06.01.2014

 

Stand der Gelder für den Dorfladen: 60.000,- € - es fehlen nur noch 10.000,- €!

 

Wie auf der Bürgerversammlung von Günter Lühning gesagt wurde: Der Rhader Ball liegt auf dem Elfmeterpunkt, wir müssen ihn nur noch einlochen - aber wie? Ganz einfach: Indem wir Absichterklärungen unterzeichnen, damit wir die Startfinanzierung hinbekommen!

60.000,- € stehen für den Dorfladen nun bereit - eine stolze Summe! Seit dem 28.11.2013 sind also 36.750.- € hinzugekommen - es fehlen nur noch 10.000,- €, damit das Ziel der Startfinanzierung von 70.000 € gesichert ist. Eigentlich keine Hürde, oder? Also gebt Euch einen Ruck und unterzeichnet die Absichtserklärung, nicht dass wir kurz vor dem Zieleinlauf ins Stolpern geraten!  Die Absichtserklärung könnt Ihr hier als Pdf herunterladen: Absichtserklärung Beitritt Dorf Treff Rhade.pdf (112,5 kB)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 






 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um die Graphiken genauer zu betrachten, klickt sie bitte an.

 

Vielleicht noch ein paar Sätze, warum der Dorfladen von einem wirtschaftlichen Verein und nicht als Genossenschaft betrieben werden soll.

Wird der Dorfladen als wirtschaftlicher Verein betrieben, kann jeder interessierte Bürger einen Anteil für 250,- Euro erwerben. Die Höchstzahl der Anteile, die erworben werden können, beträgt 40 Anteile. An die Anteile ist das Stimmrecht für die Hauptversammlungen geknüpft. Jeder Anteil bedeutet eine Stimme, allerdings ist die Höchstzahl der Stimmen auf 20 begrenzt - auch wenn jemand 40 Anteile besitzt.
 

Vielen Bürgern ist im Grunde egal, welche wirtschaftliche Organisationsform der Dorfladen erhält. Sie zeichnen Anteile, weil es Ihnen ein persönliches Anliegen ist, dass mit dem Dorf-Treff unser Ort attraktiver und lebenswerter wird. Die an die Anteile geküpften Stimmrechte sind dabei genau wie eine mögliche Rendite von völlig untergeordneter Bedeutung - Hauptsache, der Dorf-Treff kann ins Leben gerufen werden!

 

Aber da die Frage in der Bürgerversammlung aufgeworfen und diskutiert wurde, wieso nun ein Verein und keine Genossenschaft gegründet werden soll, hier zwei Gründe, die für die Gründung eines wirtschaftlichen Vereins sprechen:

1. Eine Genossenschaft wird jährlich geprüft, und das kostet mehrere Tausend Euro. Ein wirtschaftlicher Verein unterliegt dieser Prüfung nicht - wir sparen Geld!


2. Das klassische Genossenschaftsprinzip, dass jedes Mitglied eine Stimme hat, wirkt auf den ersten Blick sehr überzeugend, weil demokratisch. Aber: Es würde dazu führen, dass viele interessierte Bürger nur einen Anteil erwerben. Denn wieso sollten sie mehrere Anteile erwerben, wenn sie trotzdem nur eine Stimme auf der Versammlung hätten? Und: Da nun der Dorfladen Startkapital braucht (wir benötigen mindestens 70.000 €, besser 90.000 €), müssten die Genossenschaftsanteile dann recht teuer sein, jedenfalls deutlich teurer als 250,- €. Dies wiederum würde dazu führen, dass nicht alle Bürger, die es gerne wollten, Mitglied werden können, weil die Haushaltskasse so viel Geld nicht hergibt. Die Genossenschaft würde eventuell also nur von relativ zahlungskräftigen Bürgern getragen werden können, viele Bürger wären ausgeschlossen.

Der wirtschaftliche Verein versucht, einen Mittelweg zu beschreiten: Die Anteile werden erschwinglich, die Stimmenanzahl wird begrenzt.