Rhader Rat verabschiedet Etat für 2013 - ZZ 28.03.2013

 

Rhader Rat verabschiedet Etat für 2013

 

RHADE. Der Rhader Gemeinderat hat den Haushaltsplan für das laufende Jahr am Dienstagabend einstimmig verabschiedet. Das Zahlenwerk ist nicht ausgeglichen, was Samtgemein-dekämmerer Gerhard Kahrs während der Sitzung als „nicht so tragisch“ beurteilte. Grund: Das Defizit von rund 132000 Euro könne mit Überschussrücklagen in Höhe von 251000 Euro kompensiert werden.
Zudem sei der Fehlbetrag begründet mit nun fälligen hohen Umlagezahlungen an den Landkreis, die Samtgemeinde und das Land - aufgrund der für die Gemeinde Rhade erfreulichen Steuermehreinnahmen aus 2011/2012. Wichtig für Grundeigentümer und Gewerbetreibende: Die Steuersätze bleiben unverändert.
Die Gemeinde will ihre Investitionen ohne Kreditaufnahmen finanzieren, vor allem die Modernisierung der Straßenlampen in Rhade und Rhadereistedt für 100000 Euro bewerkstelligen. Die Verschuldung wird im Laufe des Jahres voraussichtlich um knapp 10000 auf rund 229000 Euro sinken.
Stabile Steuereinnahmen
Einzelne Haushaltspositionen sind am Dienstagabend nicht mehr besprochen worden, da dies bereits bei der vorherigen Sitzung geschehen war (ZZ berichtete). Stattdessen erwähnte der Kämmerer etwa die stabilen Grundsteuer-Einnahmen (173 000 Euro), die vorsichtig kalkulierten Gewerbesteuer-Einnahmen (270000 Euro) oder den Gemeindeanteil an der Einkommensteuer, der rund 341000 Euro in den Gemeindesäckelspülen wird.
Von den insgesamt rund 841000 Euro Steuereinnahmen muss die Gemeinde rund 686000 Euro weitergeben an Landkreis, Land und Samtgemeinde, so dass unter dem Strich ein Überschuss in Höhe von knapp 156 000 Euro erwartet wird, mit dem die Gemeinde ihre Aufgaben finanziert.
Insgesamt werde der Bestand an Zahlungsmitteln im Laufe des Jahres von 255 000 auf rund 33 000 Euro schrumpfen. „Wir können unseren Aufgaben nachkommen, das ist für mich wichtig“, kommentierte Bürgermeister Thomas Czekalla das Zahlenwerk. Als erste Kommune in der Samtgemeinde verabschiedete der Rhader Rat den Etat für 2013. (ZZ, 28.03.2013, Ih)