„Rasselbande“ wirft Gerda Heinz aus dem Kindergarten

„Rasselbande“ wirft Gerda Heinz aus dem Kindergarten

„Rasselbande“ wirft Gerda Heinz aus dem Kindergarten


Rhade. Herzlich, fröhlich und voller Dankbarkeit: Die Abschiedsfeier für die Leiterin des Rhader Kindergartens „Rasselbande“ machte deutlich: Mit Gerda Heinz geht eine allseits geachtete und geschätzte Kollegin in den Ruhestand.

Kinder, Eltern und das Mitarbeiter-Team, aber auch die Familie, ehemalige Kolleginnen und sogar Kinder aus dem ersten Betreuungsjahr von Gerda Heinz (1979) waren dabei, um ihr unter strahlend blauem Himmel einen würdigen Abschied zu bereiten. Das gelang in jeder Beziehung.

„Du hast viele Kinder auf ihrem Lebensweg ein Stück begleitet“, sagte Kerstin Tietjen, die die Nachfolge von Gerda Heinz als Leiterin der Einrichtung übernehmen wird. Ob als „Frau Heinz“ oder beim Fasching, als Trösterin für traurige Kinder oder als Chorleiterin der Hasengruppe: „Du hattest immer sichtlich viel Spaß an der Arbeit“, attestierte ihr Kerstin Tietjen. Das Vorlesen von Geschichten und Bilderbüchern sei ein Steckenpferd von Gerda Heinz. „Genauso gerne hast du mit den Kinder gebastelt und unsere Räumlichkeiten und Fenster dekoriert.“ Bei den Regelspielen sei sie ein ernst zu nehmender Gegner für die Mädchen und Jungen gewesen. „Unsere Kindergartenkinder haben es immer sehr genossen“, sagte Kerstin Tietjen.

Und wenn die Kolleginnen mal nicht weiter wussten, habe Gerda Heinz immer einen Rat gewusst. Das Team der „Rasselbande“ wünschte ihr alles Gute und alle Besucher sangen für sie das Lied „Wenn ein schöner Tag beginnt“.

Sinnige Geschenke mit Erinnerungen aus 31 Jahren Tätigkeit in der Rhader Einrichtung gab es sowohl von den Kindern als auch von Kolleginnen und Elternvertreterinnen. Außerdem tauchte urplötzlich die Gitarre der Leiterin auf, sodass sie mit Kindern und Erwachsenen das Lied von der „Tante aus Marokko“ sang.

Bürgermeister Thomas Czekalla erinnerte, Gerda Heinz habe ihre Tätigkeit im Spielkreis begonnen, der später in einen Kindergarten umgewandelt wurde – anfangs mit einer Gruppe, mittlerweile mit zwei Gruppen plus Krippe. Und aus einem Zweier- ist ein Sechser-Team geworden. „Vieles hier im Kindergarten trägt deine Handschrift“, lobte der Bürgermeister. Gerda Heinz sei ein Vorbild. Passend dazu präsentierte Samtgemeindebürgermeister Werner Borchers die „gute Bewerbung“ von Gerda Heinz.

„Es waren wunderschöne Jahre“, bedankte sie sich bei ihrem Team, beim ehemaligen Bürgermeister Hans-Georg Schröder für dessen Vertrauen und bei Thomas Czekalla, der ihr den Rücken stärke, bei den Eltern als „Kraft im Hintergrund“ – und bei den Kindern: „Ihr wart die Wichtigsten in meinem Berufsleben. Ihr habt mein Leben bereichert.“ (lh) ZZ, Artikel vom 24.06.10