"Planung nimmt Fahrt auf" ZZ 04.10.2012

"Planung nimmt Fahrt auf" ZZ 04.10.2012

Planung nimmt Fahrt auf

Rhade. Der Rhader Gemeinderat steht hinter den Bürgern, die für das ehemalige „Jägerhaus“ ein neues Nutzungskonzept entwickeln möchten. Einstimmig befürworteten die Kommunalpolitiker am Montagabend, der Gruppe nun die Chance zu geben, Ideen zu entwickeln, wie dem leer stehenden Gebäudekomplex im Sinne der Dorfgemeinschaft neues Leben einzuhauchen ist. Von Lutz Hilken


Bürgermeister Thomas Czekalla betonte, er sei während der jüngsten Bürgerversammlung „angenehm überrascht“ gewesen von dem großen Interesse vieler Einwohner an der Zukunft des ehemaligen Gasthauses, das im Ortskern gegenüber der Kirche steht.

Er freue sich, dass aus den Reihen der Einwohner ein konstruktiver Vorschlag auf den Tisch gekommen sei. Dafür dankte er den Initiatoren Horst Schäfer, Dieter Spreckels und Rolf Heinz, die der Ratssitzung am Montagabend als Zuhörer beiwohnten.

Um diesen die Gelegenheit zu geben, den aktuellen Stand der Dinge zu erläutern, unterbrach der Bürgermeister die Sitzung und übertrug das Wort an Horst Schäfer. Der informierte die Ratsmitglieder, dass die Gruppe einen Projekt-Strukturplan ausgearbeitet habe, der einen Lenkungsausschuss sowie weitere Gremien vorsieht.

„Uns ist es ganz wichtig, alle Bürger in Rhade zu beteiligen“, unterstrich Horst Schäfer.

Fragebogen entwickelt
Deshalb sei ein Fragebogen entwickelt worden, auf dem die Rhader Vorschläge zur weiteren Verwendung der ehemaligen Gaststätte Rudnick äußern können.


Darüber hinaus sollen die Bürger befragt werden, inwiefern sie sich bei dem Vorhaben einbringen können. Spätestens ab kommender Woche wollen die Initiatoren mit den Fragebögen die Rhader Haushalte aufsuchen.

Am 15. November sollen erste Ergebnisse vorliegen und vorgestellt werden. „Wir müssen in Kontakt bleiben“, bat Horst Schäfer die Ratsmitglieder, der wie seine Mitstreiter eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten anstrebt.

Aus den Reihen des Gemeinderates werden Helmut Plötz und Fred Bollmeier in der Gruppe mitwirken. Der Beschluss fiel einstimmig aus. Somit beginnt jetzt für die Initiatoren eine ambitionierte Aufgabe. ZZ Artikel vom 04.10.12