Neuer Kletterturm für die „Rasselbande“ - ZZ 03.08.2016

Neuer Kletterturm für die „Rasselbande“ - ZZ 03.08.2016

Neuer Kletterturm für die „Rasselbande“


Spielgerät soll in etwa drei Wochen am Rhader Kindergarten aufgestellt werden - Zwei Jubiläen

RHADE. Grund zur Freude gibt es in der Rhader Kindertagesstätte. Die „Rasselbande“ erhält in wenigen Wochen Ersatz für den demontierten maroden alten Kletterturm. Das neue Spielgerät kostet nach Auskunft von Gemeindebürgermeister Thomas Czekalla rund 16000 Euro. Der Spielturm mit Hängebrücke wird auf dem Areal vor dem Kindergarten mit Krippe aufgestellt.
Zweiter Grund zur Freude in Rhade: Beide Einrichtungen, sowohl der Kindergarten mit 25-köpfiger Regel- und zehnköpfiger Kleingruppe als auch die Krippe mit ihren 15 Plätzen werden in diesem Kita-Jahr voll belegt sein, teilte Leiterin Kerstin Tietjen auf Anfrage mit.


Da sie seit 25 Jahren in der Rhader Kita tätig ist, gab es am Montag einen weiteren Grund
zur Freude. Kinder und Mitarbeiterinnen überraschten sie mit einem Lied und kleinen Präsenten. Außerdem erinnerten sie an den Werdegang, den Kerstin Tietjen seit 1991 in Rhade erlebte. Damals hatte die Einrichtung aus einer Gruppe bestanden, die Kerstin Tietjen gemeinsam mit der damaligen Leiterin Gerda Heinz betreute. 2003 kam die „Mäusegruppe“ mit zehn Plätzen hinzu, später die Krippe mit 15 Plätzen. Die Arbeits- und Öffnungszeiten änderten sich, der Mitarbeiterstamm wuchs auf fünf Erzieherinnen und eine Kinderpflegerin.

2010 trat Kerstin Tietjen diei Nachfolge von Gerda Heinz als Kita-Leiterin an. Der stellvertretende Bürgermeister Fred Bollmeier bedankte sich für die Gemeinde Rhade, hob den guten Ruf der „Rasselbande“ hervor, gratulierte zugleich Andrea Kies vom Kita-Team, die seit 25 Jahren im öffentlichen Dienst beschäftigt ist. „Wir hoffen, dass ihr uns noch lange erhalten bleibt.“

Im Namen der Samtgemeinde Selsingen gratulierte Bürgermeister Hans-Hinrich Pape. Mit der gemeindlichen Einrichtung in Rhade sei baulich und inhaltlich etwas geschaffen worden, wovon sich die Samtgemeinde das ein oder andere abgeschaut habe.

Auch Eltern betonten, sie fühlten sich „supergut aufgehoben“. Und Gerda Heinz befand: „Das Team ist das Wichtigste.“ (Ih) ZZ 03.08.2016