In der Ideenschmiede - Rhader drücken die Schulbank - 14.02.2014

In der Ideenschmiede - Rhader drücken die Schulbank - 14.02.2014

In der Ideenschmiede - Rhader drücken die Schulbank (14.02.2014)

 

Bürgermeister Thomas Czekalla begrüßte die Anwesenden am Freitagnachmittag und zeigte sich sehr erfreut über die Zahl von gut 50 Teilnehmern: „ Zu dieser ungewöhnlichen Tageszeit hätten es auch deutlich weniger sein können!” Andreas Ackermann stellte darauf in einer Präsentation die Möglichkeiten des Dorfverbunderneuerungsprogramms vor: Sie können die Einrichtung von Dorfgemeinschaftshäusern, Gebäudeinstandsetzung und selbst den Bau von Naturbädern beinhalten. Der Fantasie seien also kaum Grenzen gesetzt. Ziel der heutigen Veranstaltung solle sein, Ideen zu entwickeln, mit welchen Projekten sich Rhadereistedt und Rhade für das Dorferneuerungsprogramm bewerben könnten.
 

Es ging los mit einem klaren Arbeitsauftrag an die Teilnehmer: Die Rhadereistedter und Rhader sollten für einen Nachmittag wieder die Schulbank drücken und in getrennten Klassenräumen die Schwächen und die Stärken ihres jeweiligen Ortes herausstellen, d.h. auf Karteikarten schreiben und bei Kathrin, der Mitarbeiterin Ackermanns, abgeben. Mancher Rhader fand sich also plötzlich in einer Umgebung wieder, die er seit seiner Grundschulzeit eigentlich hinter sich gelassen glaubte, und schwelgte in Erinnerungen. Verändert hatte sich allerdings das Mobiliar: Es schien kleiner geworden zu sein.

Auf diese konzentrierte Arbeitsphase folgte die verdiente große Pause. Im zweiten Teil der Ideenschmiede wurden die Ergebnisse der Arbeitsphase an die Tafeln gepinnt, wobei Andreas und Kathrin ein wenig an Hans Joachim Kuhlenkampf und seine Assistentin erinnerten. Die Auswertung der Karten erfolgte nach Häufigkeit der Nennung - die Karten, die Ihr auf den Fotos seht (zum Vergrößern anklicken), sind also nur ein Auswahl der wichtigsten Stärken und Schwächen. Die Karten dienten der Sammlung von Ideen, wie die Stärken in den Gemeinden verstärkt oder Misstände zum Besseren gewendet werden könnten. Gegen 20.00 Uhr schloss die Veranstaltung, die Schule war sozusagen aus, und alle hatten das Gefühl, geschafft zu sein und etwas geschafft zu haben.

 

Wie geht es weiter? Die Ideen sollen aufgegriffen, in Arbeitskreisen, bestehend aus Rhadern und Rhadereistedtern, vertieft und vom Planungsbüro Ackermann für die Bewerbung ausgearbeitet werden, die etwa zur Mitte des Jahres eingereicht werden soll. Schauen wir ´mal, was dabei rauskommt. (fb)

 

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