Halbanonyme Grabstellen befürwortet - ZZ 23.05.2014

 

ZZ 23.05.2014: Halbanonyme Grabstellen befürwortet

Gemeinde Rhade bietet weitere Formen der Beisetzung an und legt die Gebühren fest


RHADE. In Rhade werden zukünftig auch halbanonyme Begräbnisse möglich sein. Das hat der Gemeinderat jetzt einstimmig befürwortet. Die Gemeinde möchte halbanonyme Grabstellen einrichten, und zwar nahe der Friedhofskapelle.

Für den Gestaltungsentwurf einer Gartenbau-Firma sollen nunmehr entsprechende Angebote eingeholt werden. Danach ist vorgesehen, auf dem Rhader Friedhof einen gesonderten Platz zu gestalten, an dem Bürger ihrer verstorbenen Angehörigen gedenken können. Die Namen der Verstorbenen werden mit Geburtsund Sterbedatum an Stehlen angebracht.
An der Gedenkstelle möchten die Rhader außerdem einen Feldstein für eine Tafel des Ehrenbürgers Baron von Rahden aufstellen.
Im weiteren Verlauf der Sitzung sprachen sich die Ratsmitglieder dafür aus, die Gebührensatzung anzupassen und die Höhe auf das Niveau in der Samtgemeinde Selsingen anzugleichen. Danach wird das Nutzungsrecht für 30 Jahre für eine Familiengrabstätte je Grabstelle zukünftig 60 statt bisher 31 Euro kosten. Auch ein Reihengrab kostet zukünftig für 30 Jahre 60 statt bisher 31 Euro. Für ein halbanonymes Umen-grab gilt es einmalig 600 Euro zu zahlen, eine halbanonyme Sargbestattung wird einmalig 900 Euro kosten. (Ih, ZZ 23.05.2014)

 

 

Unten seht Ihr den Plan für die Anlage der neuen Grabstellen. An der Planung waren beteiligt: Elke Brunkhorst, Claudia Oerding und Claus Blanken. (zum Vergrößern anklicken)