„Gemeinde unterstützt das Engagement“ - ZZ 15.05.2013

„Gemeinde unterstützt das Engagement“ - ZZ 15.05.2013

„Gemeinde unterstützt das Engagement“

Arbeitskreis „Zukunft für Rhade" dankt für öffentliches Signal - Dorferneuerung angestrebt

RHADEREISTEDT. „Wer weiter denkt, kauft näher ein.“ Und: „Wer sich auf den Weg macht, kann verlieren. Aber wer sich nicht auf den Weg macht, der hat schon verloren.“ Rhade aber befinde sich auf einem guten Weg. Günter Lühning, 1. Vorsitzender des Dorfladens Otersen, nutzt plakative Sätze, um für den Sinn einer Einkaufsmöglichkeit im Ort zu werben. Dafür erhielt er am Montagabend Applaus während der Bürgerversammlung in Rhadereistedt. Ebenso wie der Arbeitskreis „Zukunft für Rhade“ für seine bisher geleistete Arbeit und der Rhader Gemeinderat für seine Entscheidung, das Bürger-Engagement in Bezug auf die Nachnutzung des „Jägerhauses“ in Rhade weiter zu unterstützen.
Über diesen Beschluss informierte Bürgermeister Thomas Czekalla die Einwohner und ergänzte, die Gemeinde werde gegebenenfalls als Träger des Projektes auftreten, nicht jedoch als Betreiber. „Das muss in Bürgerhand bleiben.“ Gleichwohl erkläre sich die Gemeinde bereit, sich mit dem Arbeitskreis um Zuschussanträge zu kümmern. Außerdem kündigte Thomas Czekalla an, dass die Gemeinde gemeinsam mit Ostereistedt anstrebe, ab 2014 in die Dorferneuerung aufgenommen zu werden.
Eine gemeinsame öffentliche Gemeinderatssitzung wird am Donnerstag, 16. Mai, ab 19 Uhr im Ostereistedter Fachwerkhaus stattfinden. In diesem Zusammenhang sei auch eine Kooperation mit Breddorf und Hanstedt angedacht. Enger zusammenzurücken und die Region gemeinsam zu betrachten, halte er für notwendig. Dabei habe Rhade „große Vorteile, dass wir als Gemeinde noch selbständig sind“, wenn auch mit begrenzten finanziellen Möglichkeiten, wie er anmerkte.
Thomas Czekalla lobte die Bürger, die sich im Arbeitskreis „Zukunft für Rhade“ engagieren und betonte: „Wir stehen hinter dem Arbeitskreis.“ Rolf Heinz vom selbigen dankte seinem Vorredner für das öffentliche Signal, die Dorfgemeinschaft zu unterstützen. „Das ist uns sehr wichtig.“ Im Zweifel könnten die Dorfladen-Betreiber voneinander lernen, machte Günter Lühning deutlich. (Ih)