Bürger gründen „Dorfladen Rhade w. V." - ZZ 31.07.2014

Bürger gründen „Dorfladen Rhade w. V." - ZZ 31.07.2014

 

„Eindeutiges Bekenntnis zum Verein“
Bürger gründen „Dorfladen Rhade w. V."
VON JONAS ECKHOFF


RHADE. Eine fast zweijährige Vorgeschichte steht hinter dem, was am Dienstagabend im „Dorf Treff Rhade" beschlossen wurde. 80 Anteilszeichner für den zukünftigen Dorfladen kamen zur Gründungsversammlung des wirtschaftlichen Vereins zusammen, der zum Ziel hat, eben diesen Laden zu betreiben.
Der Lenkungsausschussvorsitzende Horst Schäfer freute sich in seiner Begrüßung über den großen Zuspruch und das Engagement seitens der Bürger. Er dankte auch dem Gemeinderat für die gute Unterstützung.
350 Arbeitsstunden seien bislang allein an praktischer Arbeit geleistet worden. Hinzu kämen über 1900 Stunden planerischer Arbeit in den Ausschüssen. 123 Anteilszeichner hätten bislang 245 Anteile für den Betrieb des Dorfladens gezeichnet. Dies entspricht laut Schäfer einer Summe von 61250 Euro. Hinzu käme noch eine Spende von 500 Euro.


Tragende Säule
Bürgermeister Thomas Czekalla stellte den Anwesenden die Satzung vor, die die tragende Säule des wirtschaftlichen Vereins sein soll. „Wir haben die vorläufige Satzung dem Landkreis vorgelegt und danach noch kleine Änderungen redaktioneller Art vorgenommen“, erläuterte Czekalla. Er betonte in seinen Ausführungen, dass der Verein ausschließlich mit seinem Vereinsvermögen hafte. Diese Begrenzung müsse in allen offiziellen Schriftstücken deutlich gemacht werden.

Mit 80 Ja-Stimmen wurde anschließend die Satzung angenommen und damit die Gründung des Vereins beschlossen. „Eindeutiger kann ein Bekenntnis zu einem solchen Verein nicht sein“, freute sich Thomas Czekalla.

Die Kandidaten für die Wahl zum ersten Vorstand, der für vier Jahre tätig sein wird und ehrenamtlich arbeitet, wurden von der Arbeitsgemeinschaft vorgeschlagen. Rüdiger Meyer wurde bei zwei Enthaltungen und keiner Gegenstimme zum 1. Vorsitzenden gewählt. Ihm zur Seite steht Hermann Kück als einstimmig gewählter Stellvertreter. Weiteres Vorstandsmitglied ist bei einer Enthaltung Marlene Bösch.

Darüber hinaus galt es, einen Aufsichtsrat zu wählen. Dieser hat die Aufgabe, den Vorstand zu kontrollieren. Seine Mitglieder sind für drei Jahre im Amt und zunächst gleichberechtigt. Der von der Versammlung gewählte Aufsichtsrat besteht aus Uwe Bettels, Thomas Czekalla und Dr. Marco Mohrmann. Die Kassenprüfer sind Fred Bollmeier, Ramon Ehlers und Thorsten Glins-mann. Thomas Czekalla zeigte sich zufrieden mit der Wahl: „Ich finde, diese Ergebnisse zeigen, dass unser Dorfladen gewünscht ist.“ Er übergab dann sogleich das Wort an den neuen Vorsitzenden. Rüdiger Meyer dankte der Arbeitsgemeinschaft für die tolle Vorbereitung. Und ans Plenum gerichtet sagte er: „Ich bin gespannt auf meine neue Tätigkeit und freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Team.“ ZZ 31.07.2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Vorstand:                                                                 Vorstand und Aufsichtsrat:

Rüdiger Meyer, Marlene Bösch und Hermann Kück            Uwe Bettels, Thomas Czekalla, Marco Mohrmann,

                                                                                     Rüdiger Meyer, Marlene Bösch und Hermann Kück

 

 

Drei Fragen an:
RÜDIGER MEYER, 1. VORSITZENDER „DORFLADEN RHADE W.V." - „Ein wichtiger Baustein"

Warum haben Sie sich für diesen Posten zur Wahl gestellt? Ich finde, es muss ein Beitrag geleistet werden, um diesen Ort attraktiver zu gestalten. Ein Dorfladen ist dabei ein wichtiger Baustein. Gerade dann, wenn es darum geht, Rhade auch für nachfolgende Generationen attraktiv zu machen.
Was steht für Sie als erster wichtiger Schritt jetzt an? Das Wichtigste wird sein, die Genehmigung vom Landkreis zu erhalten. Wir müssen schnellstmöglich sicher stellen, dass der Verein auch rechtskräftig wird.
Wie wünschen Sie sich die Zusammenarbeit, um den Dorfladen zu einem Erfolg werden zu lassen? Wir brauchen eine hohe Kommunikationsdurchlässigkeit. Außerdem müssen wir Kreativität fördern und weitere Ehrenamtliche gewinnen. Das Engagement muss kontinuierlich ausgebaut werden. ZZ 31.07.2014