Ein Abend zum Genießen - ZZ 02.10.2013

Ein Abend zum Genießen - ZZ 02.10.2013

Foto: Ziehen an einem Strang: Die St.-Gallus-Stiftung im Kirchspiel Rhade veranstaltet gemeinsam mit der Rhader Landbühne und dem Restaurant „La Locanda“ in Ostereistedt einen Theaterabend mit Stiftungsessen. Von links: Sergio Geremia, Helga Schröder, Stiftungsvorsitzender Andreas Meyer, Rha-La-Bü-Vorsitzende Elke Brunkhorst, Hans-Wilhelm Schröder (Kirchenkreistag), Heide Cordes, Marlies Schröder und Thomas Czekalla. Foto: Hilken


 

 

Ein Abend zum Genießen

 

Ostereistedt. Einen Abend zum Genießen veranstaltet die St.-Gallus-Stiftung im Kirchspiel Rhade. Gemeinsam mit der Rhader Landbühne richtet sie am Freitag, 25. Oktober, ab 18.30 Uhr einen Theaterabend mit Stiftungsessen aus. Besucher erleben im Ostereistedter Restaurant „La Locanda“ die Stücke „Öllernabend“ und „De swarte Hahn“. Von Lutz Hilken

Wie es dazu kam, schildert Stiftungsvorsitzender Andreas Meyer im Interview.


Wie ist die Idee entstanden, ein Stiftungsessen mit Theater zu veranstalten?
Die Idee stammt von umliegenden Stiftungen aus Selsingen und Sittensen. Wir haben etwas gesucht, das zu Rhade passt. Vor vier Jahren haben wir einen Hubertusabend mit Wildessen in Rhadereistedt veranstaltet. Vor zwei Jahren hatten wir dort eine Gruppe, die plattdeutsche Lieder gesungen hat. Dazu gab es ein Buffet. Jetzt sind wir zum ersten Mal in Ostereistedt und haben die Rhader Landbühne dabei. Die Rha-La-Bü-Vorsitzende Elke Brunkhorst ist im Stiftungsbeirat aktiv und hat die Teilnahme angeboten. Das passt, weil wir uns regional ausrichten.

An wen richtet sich der Theaterabend mit Stiftungsessen?
Grundsätzlich an alle. Jeder ist herzlich willkommen. Was wir schon erwarten ist, dass eher Menschen aus der Gemeinde kommen. Auch und gerade, weil sie die Mitspielenden kennen.

Auf was dürfen sich die Besucher freuen?

Es gibt ein sehr schönes Stiftungsessen, das Gastwirt Sergio Geremia ausrichtet. Es beginnt mit einem kleinen Begrüßungsgetränk und dann gibt es italienisch ausgerichtete Speisen. Die Essenspausen werden für Theateraufführungen der Rha-La-Bü und der Rha-La-Büddels genutzt. Soviel kann man sagen: Wer hier schon einmal war, der weiß, dass es besonders lohnenswert ist.

Wie viel Plätze stehen bereit?
Wir haben die Zahl auf 200 begrenzt. Wir rechnen aber nicht damit, dass alle Plätze ausgebucht sein werden.

Was erhoffen Sie sich von dem Abend?
Wir möchten dem Auftrag der Stiftung entsprechend das kirchliche und kulturelle Leben fördern. Was den finanziellen Aspekt angeht: Wir werden am Ausgang sammeln.

Jedem Besucher steht frei, neben den 20 Euro fürs Essen einen bestimmten Betrag zu spenden?
Nach oben gibt es keine Grenzen, je nachdem, wie der Abend gefallen hat. Uns ist es wichtig, dass wir die Schwelle so niedrig setzen, dass niemand wegen des Preises zu Hause bleiben muss.

Werden Sie einen solchen Abend bei Erfolg wiederholen?
Wir hatten in den vergangenen Jahren das Kirchspielfest und das Stiftungsessen im jährlichen Wechsel. Thematisch achten wir auf ein unterschiedliches Programm. Bisher ist es immer gelungen, eine gute Idee zu finden.

Wie hat sich das Stiftungskapital seit der Stiftungsgründung vor acht Jahren entwickelt?
Enorm. Wir sind jetzt bei rund einer halben Million Euro, davon 105000 Euro an Bonifizierung. Das zeigt eine hohe Motivation. An Förderung haben wir der Kirchengemeinde bisher 54 000 Euro weitergegeben. Ein wesentlicher Beitrag diente der Renovierung des Gemeindehauses. Unser Hauptanliegen sind die laufenden Zuschüsse zu den Personalkosten. Das ist der tragende Grund für die Stiftung, die Selbständigkeit der Gemeinde zu erhalten.
ZZ Artikel vom 02.10.13