Neues aus Rhade

     

Rhader Kleiderbörse entfacht Geldregen

Kurzaufeinander folgend erhielten gleich drei Einrichtungen in Rhade einen unerwarteten Geldregen.


Zunächst besuchten Maike Czekalla, Rita Glinsmann, Sandra Kracht und Anette Brunkhorst als Organisatorinnen der Rhader Kleiderbörse den „You-Treff“ der Rhader Kirchengemeinde. Geleitet wird diese Gruppe von Diakon Ben Skubski. Der You-Treff verzichtet diese Sommerferien auf seine jährliche Freizeit, um den Gruppenraum aufzupeppen. Es soll eine großangelegte Renovierung stattfinden.
Damit die Jugendlichen nicht ganz auf einen Ausflug verzichten müssen, entschied sich das Orga-Team der Rhader Kleiderbörse 100 Euro an den You-Treff zu überreichen. „Eine Radtour zum Italiener oder zur Eisdiele lässt sich damit bestimmt verwirklichen“, so der Kommentar einer der Anwesenden. Mit Applaus der You-Treff-Mitglieder wurde die Geldübergabe begleitet.


Einen Abend später freuten sich die Organisatorinnen der Ferienkids über eine großzügige Spende in Höhe von 200 Euro. „Mit dieser Unterstützung lassen sich die Veranstaltungen auch viel besser umsetzen!“, war aus den Reihen der Damen zu hören. Trotz jährlicher Zuwendungen seitens der Kleiderbörse erfreute sich das Ferienkids-Team über den Geldsegen. Ein herzliches und freundliches Miteinander seien eben unersetzlich und unverzichtbar, darüber waren sich die Anwesenden alle einig.


Während der letzten Dienstbesprechung des Rhader Grundschulkollegiums klopften  die Organisatorinnen der Rhader Kleiderbörse an die Lehrerzimmertür. Eine überraschte Schulleiterin ließ sich den „Überfall“ erklären. Es war dem Orga-Team der Kleiderbörse zu Ohren gekommen, dass sogenannte Forscherboxen für den Sachkundeunterricht  leider nicht aus dem laufenden Schuletat bezahlt werden können. Da ließen sich die Damen nicht länger Zeit, um entsprechende Summe (100 Euro) an die Lehrerschaft zu übergeben. Frau Ulferts als Schulleiterin bedankte sich im Namen ihrer Kolleginnen ganz herzlich für die großzügige Unterstützung und versprach das Geld zweckgebunden einzusetzen. (23.03.2017)

Beitrag zum Erhalt einer sauberen Umwelt

Aktion „Damit kein Gras drüber wächst" bringt mehrere Kubikmeter Müll in Rhade zusammen

RHADE. Um die Gemarkung rund um Rhade von Unrat zu befreien, haben sich trotz des frischen und windigen Wetters 15 freiwillige Helfer auf den Weg gemacht. Motto: Damit kein Gras drüber wächst. Es war das zehnte Mal, dass die alljährliche Müllsammelaktion stattfand. Initiator war Hans-Hermann Bohling.
Es stürmte und eine frische Brise zog über den Parkplatz des ehemaligen Volksbankgeländes, als Bohling und seine Mitstreiter in mehreren Gruppen in verschiedene Himmelsrichtungen loszogen. Besonders viel sammelten sie wie üblich unter anderem bei der ehemaligen Sandkuhle und beim Rastplatz in der Kurve in Richtung Glinstedt ein. Mit Eimern, Gummistiefeln, Handschuhen, Säcken, Müllzangen und warmer Kleidung gewappnet marschierten die kleinen und großen Helfer in die Richtungen Hanstedt, Glinstedt, Rockstedt und Rhadereistedt.
Es geht um den Erhalt einer sauberen Umwelt. „Wenn man in der Umgebung unterwegs ist und spazieren geht oder Rad fährt, dann sieht man den ganzen Dreck erst“, erklärte Olaf Wen-delken seine Motivation. Auch Beke Mattulat findet es nicht schön, dass die Leute ihrem Müll überall so liegen lassen. Aus diesem Grund ist sie zum wiederholten Male bei der Aktion dabei.
Der erste Müll war schnell gefunden: im Beet der ehemaligen Volksbank fanden Amelie, Beke und Pia zahlreiche Zigarettenstummel und Verpackungsmaterialien. „Fleißig und voller Eifer waren die drei Mädchen an der Aktion beteiligt und machten sich den Fund einer Klebebandrolle zu nutzen, indem sie kleine Löcher in ihren Sammelsäcken damit flickten“, berichtete Bohling.
Auch wenn diesmal weniger Abfall als in den Vorjahren in den Eimern und Säcken landete, kamen doch mehrerer Kubikmeter zusammen. Darunter zahlreiche Flaschen, Baustoffe und Verpackungsmaterialien sowie zum Beispiel Felgen, Reifenpaare, eine Glühbirne und eine Klobrille. Offenbar ist die Wahrnehmung einiger abgestumpft, kritisiert Bohling die Wegwerfmentalität.
Nach der dreistündigen Sammelaktion lud die Gemeinde zum Dank alle Helfer zu einer deftigen und heißen Mahlzeit mit Getränken und Leckereien ein. Für die Entsorgung des Abfalls stellte der Landkreis Rotenburg eine Mulde zur Verfügung, (dw) ZZ 20.03.2017